Wie lange halten wir Partei- und Klientelpolitik noch aus?

Solange es genug zu verteilen gab, war alles halb so wild. „Fahrstuhleffekt“ nennt man das: Für alle geht es in Zeiten der Prosperität aufwärts, mal mehr, mal weniger, aber eben immer aufwärts. Nun wird es enger und die Frage drängender, wie das Vorhandene verteilt wird, wer die Lasten tragen soll. Von der Parteipolitik (egal welcher Farbe) ist da im Wesentlichen nur die Bedienung der jeweils eigenen Klientel zu erwarten. Mit grossen Reibungsverlusten, neuen und alten Ungerechtigkeiten, teuren, manchmal auch absurden, Kompromissen.

Was aber offenbar jede Krise ohne Reform und ohne Kürzung übersteht, sind Parallelverwaltungen und das Anschwellen der Parteienfinanzierungen. Das gegenüber Sachlösungen immune Denken der Parteipolitiker treibt uns noch ins Unglück. Das griechische Beispiel reicht ihnen nicht und das kärntnerische offenbar auch nicht.

Die Frage, die sich stellt: Wer soll das ändern? Wer, wenn nicht wir? Und wo, wenn nicht hier? Karl Newole: „Ich denke, es ist Zeit sich wieder in die eigenen Angelegenheiten einzumischen. Fangen wir mit der Politik vor unserer Haustüre an und machen wir Bezirkspolitik ohne Parteipolitik.“ 

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