Unser Programm: Der Erste muss ein Wohnbezirk bleiben – mit allem, was dazugehört

Der Erste muss ein Wohnbezirk bleiben!
Im Ersten wohnen circa 17.000 Menschen. 120.000 arbeiten hier. Zudem ist der Erste das touristische Zentrum Wiens. Der Erste braucht aber auch wieder verstärkt die Voraussetzungen für einen Wohnbezirk. Die Einwohnerzahl geht kontinuierlich zurück. Wenn es so weiter geht, haben wir eines Tages die übliche Geister-Innenstadt, die wir auch von anderen Ländern kennen: Tourismuskulisse, Einkaufszentrum und Nachtklubghetto.

Maßnahmen, um den Wohnbezirk zu erhalten und auszubauen wären etwa:

– Vermehrt Wohnungsnutzungen vorsehen. Nicht aus jeder freien Fläche ein Hotel oder ein Shoppingcenter machen.

–  Auch am Sonntag die Nahversorgung sicherstellen und kleinen Lebensmittelgeschäften (mit max. einem Angestellten) auch das Offenhalten ermöglichen. Es ist ja absurd, dass wir ansonsten nur Mozartkugeln kaufen können und bei sonstigem Bedarf zu einem der Bahnhöfe (so genanntes „Bahnhofsprivileg“) pilgern müssen.

– Wieder einen (echten) Markt einführen.

– Genügend Anrainerparkplätze schaffen (weitgehend mit unserer wesentlichen Beteiligung durchgesetzt, aber es gibt noch zu tun).

– Nachtruhe wirksam sichern (die Anrainer sollen ruhig schlafen können, nicht die Behörden, die in manchgen Teilen des Bezirks dem Komatrinken und den Lärmexzessen nichts entgegensetzen).

(Anklicken, um die Grafik zu vergrößern)

Es liegt an uns, den Ersten wieder zu einem echten Wohnbezirk zu machen. Letztlich fördert das auch die Vielfalt und Attraktivität für Besucher. Allein seit 1950 hat sich die Wohnbevölkerung halbiert (siehe Grafik). Wenn das so weitergeht, haben wir bald eine Situation wie Venedig ohne Venzianer und wir sind nur mehr Untermieter in einem Museum oder Vergnügungspark.

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