Allgemein

Geben wir dem Ersten seine Schönheit und natürliche Eleganz zurück!

6_Eleganz KopieWir erleben immer wieder mit Schrecken, dass unser erster Bezirk als „Eventzentrale“ missbraucht wird. Verhüttelung und Vermozartkugelung schreiten an allen Ecken und Enden rasant voran. Offensichtlich sehen die Rathausparteien den ersten Bezirk eher als Schaubühne für Belustigungen. Interessen der Bewohner kommen dabei unter die Räder. Wenn man sich das genauer ansieht, ist es eigentlich kein Wunder: Die SPÖ erhält zum Beispiel im ersten Bezirk bei Wahlen gerade einmal 2.000 Stimmen. Das ist so viel wie in irgendeinem Gemeindebau in Floridsdorf. In der ÖVP treiben die Wirtschaftskammerfunktionäre, die in allen Kommissionen sitzen, die Kommerzialisierung gnadenlos voran. Klar, dass vor diesem Hintergrund die Meinung der Bevölkerung im ersten Bezirk und unsere Wohnqualität kein Gewicht haben.

Sorgen wir BewohnerInnen selbst für den Ersten und geben wir ihm wieder seine Schönheit und natürliche Eleganz zurück!

 

Unser Programm: Ausverkauf der City stoppen, kleinteilige Struktur erhalten

Dem Ersten wieder zu einer kleinteiligeren und Wienerischen Geschäftestruktur verhelfen – nicht nur mehr und mehr Allerweltsketten.

Es geht uns um die Unverwechselbarkeit Wiens. Dass Mode- und Geschäftsketten, die es in jeder größeren Stadt der Welt gibt, auch verstärkt in Wien Einzug halten, ist nicht zu verhindern und wohl ein „Megatrend“. Aber muß deshalb das spezifisch Wienerische, das Kleinteilge und Charakteristische, das den Ersten auch ausmacht (oder einmal ausmachte), deswegen verschwinden und alles dem Kommerz-Diktat unterworfen werden? Es geht uns nicht um eine künstlich geschaffene Nostalgie oder um museale Strukturen – im Gegenteil. Read More »

Unser Programm: Der Erste muss ein Wohnbezirk bleiben – mit allem, was dazugehört

Der Erste muss ein Wohnbezirk bleiben!
Im Ersten wohnen circa 17.000 Menschen. 120.000 arbeiten hier. Zudem ist der Erste das touristische Zentrum Wiens. Der Erste braucht aber auch wieder verstärkt die Voraussetzungen für einen Wohnbezirk. Die Einwohnerzahl geht kontinuierlich zurück. Wenn es so weiter geht, haben wir eines Tages die übliche Geister-Innenstadt, die wir auch von anderen Ländern kennen: Tourismuskulisse, Einkaufszentrum und Nachtklubghetto.

Maßnahmen, um den Wohnbezirk zu erhalten und auszubauen wären etwa:

– Vermehrt Wohnungsnutzungen vorsehen. Nicht aus jeder freien Fläche ein Hotel oder ein Shoppingcenter machen. Read More »

WIR hat es geschafft: Bewohnerparkplätze sind (zum Teil) Realität!

anrainerparken[1]Wir können stolz darauf sein, im Ersten als Erste das Bewohnerparken – zumindest zum Teil – durchgesetzt zu haben. WIR im Ersten war maßgeblich daran beteiligt. Gerade uns als Liste unabhängiger Bürger ist es gelungen, ausgleichend und versöhnend zwischen den verschiedenen politischen Fraktionen zu wirken. Erstmals (!) ist es auch gelungen, dass die Bezirksvorsteherin dazu gemeinsam mit allen anderen im Bezirk vertretenen Gruppierungen zu einer Pressekonferenz einlud. Wir würden uns das im Sinne von uns Innenstadtbewohnern öfter wünschen!

Allerdings: Es fehlen noch Anrainer-Stellplätze, da es unseres Erachtens 2000 von insgesamt 10.000 sein müssen! Setzen wir das gemeinsam um!

Untertunnelung Franz Josef Kai: Yes, aber bitte richtig!

Schwedenplatz

Die unabhängige Bürgerliste „Wir Im Ersten“ hat die Untertunnelung des Franz-Josef-Kais bereits 2010 gefordert. Alle anderen sind mit jahrelanger Verspätung dieser Idee gefolgt. Dumpf populistisch kann man dabei aber nicht vorgehen: Wir fordern zur Untertunnelung daher zuerst eine seriöse Machbarkeitsstudie, auch weil unter der Fahrbahnebene die U-Bahn verläuft, und eine bindende Kostenprognose. Es soll eine Lösung gefunden werden, die den Ersten ohne ‚Stadtautobahn Franz Josef Kai‘ direkt und mit Grün- und Flanierflächen an den Donaukanal führt. Dabei ist eine kommerzielle und nicht-kommerzielle Flächennutzung zu ermöglichen. Das derzeit sich abzeichnende ‚Klein-Klein-Behübschungsprogramm‘ der Stadt für den Schweden- und Morzinplatz, bei dem ein paar Topfpflanzen herumgeschoben, ein paar Fußgängerrelationen verändert und ein paar Standln versetzt werden sollen, ist jedenfalls zu dürftig. Zur Abwechslung sollte man einen wirklich großen Wurf wagen  – oder es, wenn der Mut dazu fehlt, besser künftigen Generationen überlassen, wirklich etwas Sinnvolles mit dem Schweden- und Morzinplatz zu verändern.

„Mediation“ statt Behördenaktivität?

Wahrnehmungsbericht 10.12.2013: Wir im Ersten war heute (mit den anderen Fraktionen im Bezirk) bei Ursula Stenzel zu einem Gesprächstermin eingeladen: „Mediationsverfahren Ruprechtsviertel“. Hintergrund: Die Bewohner leiden dort seit Jahren aufgrund der „Ballermann-Situation“. Keine Nachtruhe. Jetzt soll mit allen Beteiligten, auch den Behörden – „außer mit denen, die auf der Straße Lärm machen, weil wir da nicht wissen, wen wir da einladen sollten“ – eine Mediation stattfinden. Okay. Soll sein. Stimmen dem zu, wenn es sinnvoll und professionell gemacht wird, die Stadt, der Bezirk, Anrainer, Gastronomen und wir eingebunden sind. Und der Auftrag transparent an den Bestbieter erteilt wird. Aber ein bissi seltsam ist es für uns Bürger_innen schon, dass man über die Einhaltung von Gesetzen (Dezibelschranken, Lärmvorschriften, Koma-Alkoholkonsum von Jugendlichen, Nachbarrechte etc etc) – auch mit Behörden – lang diskutieren muss. Wie wär’s damit, einfach mal dafür zu sorgen, dass sie eingehalten werden? Bei einer de facto flat tax von 50% für Viele darf man da von den zuständigen Stellen auch was erwarten…

WIR im Ersten: Wiener Volksbefragung vor dem VfGH angefochten

recht

„Wir im Ersten“ brachte eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof gegen die Wiener Volksbefragung ein.

Wien. „Wir im Ersten“ startet einen Versuch, die Wiener Volksbefragung für illegal erklären zu lassen. Man habe eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) eingebracht, berichtete Listenchef Karl Newole am Mittwoch der Tageszeitung „Die Presse“. Als Kläger scheinen neben der Liste auch Newole persönlich und seine Bezirksratskollegin Isabelle Racamier auf. Sie ist Französin und will erreichen, dass Volksbefragungen, und damit indirekt auch das Wahlrecht auf Gemeinde- und Landesebene (und nicht nur im Bezirk) auch für Bürger aus anderen EU-Staaten zugänglich werden.

Im Mittelpunkt der Beschwerde stehen Fragen der Volksbefragung, die aus Sicht von Newole „suggestiv“ waren und Themenbereiche betrafen, für die die Stadt gar nicht zuständig sei.

 

Gesetzesänderung gegen Missbrauch von Volksbefragungen!

Viele Menschen dieser Stadt haben die im März stattgefundene Volksbefragung
in Wien als Farce und Mißbrauch direktdemokratischer
Instrumente empfunden. Wir fordern daher im Sinne der
Bürger einige Gesetzesänderungen:

1. Geht die Befragung von der Politik aus, sollte für die
Formulierung der Fragen Einstimmigkeit, zumindest aber eine
Zweidrittelmehrheit erforderlich sein. So könnte verhindert werden,
dass die Fragen allzu parteiisch und manipulativ sind. Die
„Parkplatzsteuer(=Pickerl)frage“ oder die (künstlich erzeugte)
„Wasserschutzfrage“ wäre dann wohl anders ausgefallen.

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VOLKSBEFRAGUNG? SO NICHT!

BLÖD

Der Vergleich macht uns sicher: Die sogenannte „Volksbefragung“ (=Alibifragen zur Ablenkung vom Parkpickerldesaster) kostet ca 7 Millionen Euro an Steuergeld. Gleichzeitig können 25% der Kinder in Wien nicht oder nicht richtig lesen. Oder: Für eine Oberflächengestaltung des Neuen Marktes im Ersten gibt es nicht einmal ein paar hunderttausend Euro.

Danke Rathaus, das ist genau die Politik, die dazu führt, dass in jeder Ecke ein Wutbürger sitzt.

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